Esel gehören wie die Pferde zu der Gattung der Equiden. Typisch für Esel sind die – im Vergleich zu den Pferden – langen Ohren und ihr unüberhörbares „I-ah“.
Die besonderen Eigenschaften dieses Tiers haben mich zum absoluten Eselfan werden lassen. Deswegen möchte ich auch Eselneugierigen oder auch bereits zu Eselliebhabern gewordenen Menschen anbieten, eine Tour mit uns zu unternehmen, nach dem Motto „die Zeit gönn ich mir“ Sie erfahren nebenbei etwas über Landschaft und Kultur im Markgäfler Land.
Esel wurden noch vor den Pferden domestiziert. Bereits im 4, Jahrtausend v. Chr. belegen Bildquellen den Esel als Lasttier. Über Nordafrika wurde der Esel nach Europa und Asien verbreitet. Bereits die Römer hielten Esel als Haustiere und im Mittelalter nutzten vor allem Klöster und kleine Gewerbetreibende Esel als Lastentiere. Besondere Bedeutung erlangte der Esel in Europa beim Antreiben der Mühlräder, dies brachte ihm auch den Beinamen „Goldesel“ ein. Jedoch durch die zunehmende Maschinisierung werden Esel als Arbeitstiere in unseren Breiten kaum noch benötigt, so dass sie heute zu den bedrohten Nutztierarten gezählt werden können. Spanien und Frankreich haben sich auf das „Kulturgut“ Esel besonnen und züchten ihn wieder. Sein Einsatz ist heute hauptsächlich im Freizeitbereich z.B. als Lastenträger bei Wander- oder Trekkingtouren zu finden.
Das Vorurteil der Esel sei dumm, faul und strörrisch ist wahrscheinlich auf Unkenntnis und daraus resultierender falschen Handhabung eines Eselsbesitzers zurück zuführen. Es ist nachgewiesen, dass Esel kluge, gutmütige und vorsichtige - aber nicht ängstliche - Tiere sind. Forscher sprechen beim Esel sogar vom geselligsten Säugetier. Es strahlt eine Ruhe aus, die sich auch auf den Menschen überträgt. Probieren Sie es aus!